ARCHIV BLOG

12.10.2022
Liebe Yogis, Yoginis und Leser
Wir Menschen suchen alle Liebe, Geborgenheit, das grosse Glück und wir hinterfragen den Sinn des Lebens. Der Yogaweg hilft uns zu unserem inneren Selbst zu finden. Was mich zum Yoga brachte war die Leidenschaft, Freude an der Bewegung und der Wunsch gelassener und ausgeglichener zu werden.
Schon als Kind liebte ich Musik und hatte Freude mich zu bewegen. Ich bewunderte Tänzerinnen/ Tänzer und Sportler im Fernsehen. Dies führte mich erst zur Rhythmischen Gymnastik, zum Ballet, zum Jazz Dance, zum Salsa und später auch zum Yoga.
Meine Mutter war lange krank. Durch die gegebenen Umstände befasste ich mich mit der Thematik was macht uns Menschen gesund und was macht uns krank.
Wisst Ihr, dass seelische Schmerzen wie Unzufriedenheit, Druck & Angst physische Krankheiten auslösen können ?
Damals drehte ich mich im Kreis. Alles fühlte sich irgendwie gerade nicht gut an. Deshalb begann ich Bücher zu lesen über Gedankenmuster, Affirmationen, Kindheitserlebnisse, die später unser Leben prägen können, Resilenz usw. Danach begann ich Affirmationen anzuwenden, zu meditieren und zu beten.
Fazit wir machen alle unsere eigenen Erfahrungen in unserem Leben und entwickeln uns weiter oder auch nicht. Die Verantwortung tragen wir selbst. Jeder Tag bietet so vieles, neue Herausforderungen, neue Möglichkeiten, Chancen oder auch Prüfungen.
Ich bin kein Arzt, kein Physiotherapeut, kein Psychologe aber das was ich kann möchte ich gerne weitergeben. Die Freude an der Bewegung, am Sport, den Spass am Leben und die Dinge so annehmen zu können wie sie sind.
Herzliche Grüsse, Tanja
20. November 2022
Liebe Yogis, Yoginis und Leser
Es ist noch nicht lange her, da war ich an einer Familienfeier und kam mit meiner Tante ins Gespräch.
Sie sprach mich auf meine Yoga-Ausbildung an und fragte, ob ich auch Pranayama unterrichten würde.
Ich verneinte, denn ich habe schon Pranayma unterrichtet, aber nicht wirklich oft. Sie erklärte mir Pranayma das sei das "Beste". Dies war ein klarer Anstoss darüber nachzudenken.
"Prana"bedeutet Atem, Energie "ayama" bedeutet kontrollieren, erweitern. Im Alltag atmen wir bedingt durch Stress und Fehlhaltungen viel zu oberflächlich. Mit Unterstützung von Pranayama können wir unseren Atembewusstsein vertiefen unser Nervensystem beruhigen und mehr Energie und Sauerstoff aufnehmen was zu einer besseren Leistungsfähigkeit und zu einem besseren Immunsystem führt.
Zwei Wochen später entschloss ich einen Online Yoga Kurs von Anna Trökkes zu buchen. Der Inhalt bietet etwas Anatomie, Pranayma Praxis und ein Handout.
Unabhängig von der Ausbildung übe ich täglich eine Einheit Meditation. Das Ziel ist mit der Atem-beobachtung und Achtsamkeit zu mehr Bewusstsein, Klarheit und Selbsterkenntnis zu finden.
Zusätzlich wollen wir unsere Gedanken beruhigen was zu mehr Ruhe und Gelassenheit führt. Mein Vorsatz war jeden Tag für 16 Minuten zu üben.
Die Meditation beginnt mit einem Bodyscan. Es fiel auf, dass ich jeden Tag an den selben Punkten meines Körpers eine leichte Verspannung wahrnahm. Um dieser entgegenzuwirken versuchte ich den Atem bewusst an diese 2 Stellen zu lenken und meine Hände darauf zu legen.
Die regelmässige Praxis führte zum Erfolg. Der positive Effekt zwei Wochen später war ganz klar, eine aufrechtere Haltung der Wirbelsäule, mehr Gelassenheit und eine bessere Wahrnehmung.
Was mir zu Beginn schwer fiel war das Zeitfenster einzubauen um zu meditieren. Jeden Tag 3 mal 3 Minuten Kurzmeditation sollte möglich sein.
Denke kurz darüber nach, wann Du diese Pausen einlegen könntest
Beispiele:
Morgens bevor Du aufstehst, am Mittag und Abends bevor Du zu Bett gehst. Nimm Dir die Zeit nach der Meditation kurz zu reflektieren.
Vielleicht hilft es Dir auch Deine Gedanken in einem Tagebuch oder Notizbuch kurz zu notieren und später nochmals nachzulesen. Wir können uns auch bewusst Fragen stellen. Wie fühle ich mich heute, wie war mein Schlaf, was war das Highlight des Tages und wofür sind wir Dankbar ?
Unsere Antworten versuchen wir wahrzunehmen ohne diese zu bewerten. Wir wollen sie nur beobachten.
Ich wünsche Euch viel Freude und Spass beim Ausprobieren und vielleicht lernt ihr Euch besser und bewusster kennen.
Liebe Grüsse Tanja
20. Dezember 2022
Liebe Yogis, Yoginis und Leser
Wir suchen nach dem Sinn des Lebens und auch nach dem Glück. Nun was macht uns happy, ist es Liebe ? Wenn ja, was macht uns glücklicher, Liebe zu geben andernfalls eher geliebt zu werden ? Oft macht geben überglücklich.
Oder ist es eher Geld, Sicherheit, ein Status, Freiheit, Unabhängigkeit oder von Allem etwas?
Jeder definiert das Glück anders. Braucht es einen Wert, um glücklich sein zu können? Wenn ich dies oder das habe, dann bin ich glücklich?
Bringen mich schon kleine Dinge wie der Sonnenaufgang, ein Regenbogen andernfalls ein Kaffee am Morgen zur Dankbarkeit und zum Lächeln?
Jeder von uns hat eine Vorgeschichte. Die Frage ist, wie sehr wir uns noch damit beschäftigen. Können wir loslassen, beziehungsweise fällt uns dies eher schwer?
Mir persönlich half es eine längere Reise in die Vergangenheit zu machen und immer wieder die Situation aus der Ferne zu betrachten. Plötzlich löste sich das Problem auf. Fazit ist, ich bezog immer alles auf mich. Die Erkenntnis und Klarheit, dass dem nicht so war und auch der Wille, dass ich der Situation nicht so viel Macht geben wollte, halfen mir darüber hinweg. Ganz klar ist mir bewusst, dass loslassen auch heute noch ein Thema ist mit dem ich mich weiterhin beschäftigen darf.
Vielleicht können wir unsere Vorgeschichte umschreiben, dass egal wie es kam etwas Gutes dabei ist.
So sind wir frei für die Gegenwart und nehmen die Dinge aus der Vergangenheit nicht mit. Mut & Vertrauen ist ein Guter Anfang. Die Annahme und Akzeptanz, so wie es ist in dem Moment, ohne Erwartungen.
Genieß die schönen Augenblicke, die Dich zum Lächeln bringen und Dir Freude bereiten.
Vielen Dank an meine Freunde, Leser und Yogis für Euer Vertrauen.
Ich wünsche Euch einen guten Rutsch ins Neue Jahr.
Liebe Grüsse Tanja
28. Januar 2023
Liebe Yogis, Yoginis und Leser
Auf der traumhaft schönen Insel Korsika wollte ich Yoga praktizieren. An jenem Tag nahm ich mir besonders viel vor.
Schon während der Ersten Lektion fehlte mir die Kraft. Die Beine fühlten sich an wie Blei. Es war erst Dienstag, einen Tag vor meinem Yoga freien Tag.
Der Wille und Ehrgeiz liess es nicht zu, bereits aufzugeben. Deshalb plante ich bei der zweiten Lektion etwas mehr Zeit ein. Ziel war, die Balance Posen weniger lang zu halten und gleichzeitig Energie schöpfen. Leider funktionierte es dieses Mal nicht so richtig. Etwas unzufrieden beendete ich die Lektion und kehrte frühzeitig vom Aussichtspunkt zur Homebase an den Surf- und Kitespot zurück. Oli kam gleichzeitig vom Wing-Foilen. Es gab zu wenig Wind.
Wir beschlossen zu pausieren und uns einen Salatteller mit vielen Vitaminen zu genehmigen, um unsere Energiespeicher wieder zu füllen. Danach erkundenten wir den Strand, indem wir dem Naturschutzgebiet entlang zu den schönen und imposanten Felsen spazierten.
Spontan schlug Oli ein Foto-Shooting vor, einverstanden war meine Antwort.
Mit ein paar schönen Posen die weniger Kraft, dafür etwas mehr Mut brauchten, klappte es im Nu ….auch wenn ich nicht ganz schwindelfrei bin. Mit seiner Unterstützung machte es wirklich Spass. Die Erschöpfung und Müdigkeit waren wie weggeblasen.
Nach unserer Rückkehr gab es noch ein leichtes Training. Örtlich zusammen und dennoch jeder für sich, dies spornte uns an.
Am folgenden Tag nahm ich mir vor, etwas bewusster an die Praxis heranzugehen. Schon zu Beginn der Stunde war der natürliche Atem angenehm und sanft. Als ich die Übungseinheit auf der App entdeckte, fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Mit Lockerheit und Festigkeit gelingt es uns zu praktizieren und Anspannungen loszulassen, ohne Verbissenheit und ohne Druck.
Na klar, wenn Asanas wiederholt geübt werden, hilft es, mit sthira und sukha zu praktizieren. Die Energie kehrt in den Körper zurück.
Sthira bedeutet: kompakt, stark, standhaft, statisch, entschlossen und mutig“; der Ursprung ergibt es sich aus der Wurzel stha, was „stehen, standhaft sein, Stellung beziehen“ bedeutet.
Sthira ist die Fähigkeit, in einer Pose „ruhig zu bleiben“, Körper, Energie und Geist über einen längeren Zeitraum im Gleichgewicht zu halten.
Sukha bedeutet: glücklich, gut, fröhlich, entzückend, leicht, angenehm, sanft, mild und tugendhaft
es entsteht wenn die Gelenke und Knochen harmonisch auf die Schwerkraft ausgerichtet und die Muskeln frei von Belastung sind. Auf der energetischen Ebene manifestiert sich Sukha als ein leichter Atemfluss und eine ausgewogene Zirkulation von Prana (Lebenskraft).
Wenn Sthira und Sukha zusammenarbeiten ermöglicht es uns einen dauerhaften Zustand des Gleichgewichts auf allen Ebenen auch ausserhalb der Yogamatte.
Dies ist die Grundlage für eine fruchtbare Praxis sowie der Schlüssel zu einem lohnenden und erfüllten Leben. Das Fundament wird durch Deine Tagesgestaltung, Deine Ernährung und die Qualität Deiner Beziehungen gelegt.
Fazit: Wir alle wollen üben und brauchen Zeit. Den Weg dorthin können wir selbst herausfinden, denn jede Person ist individuell.
Eine Möglichkeit ist zwischendurch spielerisch mit Leichtigkeit zu praktizieren und den Fokus auf den Atem zu legen ohne die Technik ausser Acht zu lassen. Um wieder zu Kräften zu kommen, können wir die Position anpassen, Hilfsmittel verwenden, zwischendurch mal kurz pausieren oder meditieren.
Es gibt so viele Möglichkeiten.
Viel Spass beim Herausfinden und beim praktizieren
Liebe Grüsse Tanja
6. März 2023
Liebe Yogis, Yoginis und Leser
Diesen Monat möchte ich Euch gerne etwas über Mantras erzählen.
Ein Mantra ist ein kleiner Spruch, ein positiver Satz oder auch nur ein einzelnes Wort, das du laut oder in Gedanken ständig wiederholst.
Ich persönlich beschäftige mich mit Mantras und Affirmationen, wenn eine Situation ausweglos erscheint oder wenn es zu meiner Yoga-Praxis gehört.
Beim Ersteren Beispiel:
Der Glaube an Dich selbst, auf Erfolg und das Erreichen Deiner Ziele wird immer kleiner. Negative Gedanken wie das schaff ich eh nicht, wenn es bisher nicht geklappt hat wieso sollte es jetzt klappen, usw. Solche negative Gedanken tauchen auf und versuchen den Glauben und die Zuversicht zu schwächen.
Mit regelmässig angewendeten Affirmationen können negative Gedanken in positive umgewandelt werden und den negativen Gefühlen und Gedanken entgegenwirken. Denkmuster können gelöst werden. Das Resultat ist positiv. Bereits nach einer knappen Woche wirst du Veränderungen um Dich herum wahrnehmen können.
Vieles fiel mir wieder leichter weil die positive Lebenseinstellung und die Zuversicht zurückgekehrt waren.
Ein Mantra beschreibt unsere Lebenseinstellung mit der wir in den Tag starten und kann positiver oder auch negativer Natur sein.
Negative Mantras Glaubenssätze ziehen uns in eine negative Abwärtspirale und können krank machen.
Positive Mantras verleihen uns Kraft, Energie und Ansporn.
Mit Hilfe der Mantra Meditation kannst du Dich mit ausgewählten Mantras positiv verändern.
Mantras lenken deine Aufmerksamkeit weg vom Alltagsleben und führen Dich hin zu dem, was im Augenblick für Dich wichtig ist.
Die Wiederholung beruhigt deinen Geist und verbessert die Entspannung. Jeder Klang hat eine ganz eigene Auswirkung auf Deinen Körper.
Ein Mantra ist ein Wort oder eine Affirmation das während der Meditation wiederholt wird.
„Mantra“ ist ein Sanskrit Wort, dass sich in die Bestandteile „Man“ (bedeutet denken oder Geist) und „-tra“ (bedeutet Werkzeug) zerlegen lässt. Die direkte Übersetzung wäre also „Werkzeug des Denkens„.
Die Wiederholung eines Mantras kann unsere Einstellung verändern.
Genau das macht die "Mantra Meditation"so kraftvoll und beliebt. Wiederhole regelmässig bestenfalls mehrmals täglich Deine Mantras.
Du wirst bemerken, dass Dein Geist somit gelassener und ruhiger wird. Der neue Glaubenssatz verankert sich in Deinem Gehirn. Sollten Deine Gedanken während der Meditation abschweifen, kehre einfach wieder zum Mantra zurück.
Ein Mantra muss nicht laut ausgesprochen werden. Du kannst also jederzeit diese in Gedanken während eines Spaziergangs oder während einer ruhigen Minute wiederholen.
Mantras sind kurz.
Hierzu einige Mantras zur Inspiration:
- ich verbringe Zeit mit den Menschen, die mir gut tun
- ich liebe jede Minute meines Lebens und lebe im Augenblick
- ich bin dankbar für das was mich umgibt
- ich bin gelassen und voller Zuversicht
- Alles ist gut angelegt in meinem Leben
- ich liebe mich wie ich bin
- ich bin selbstbewusst stark und voller Energie
- ich finde die richtigen Worte
Vielleicht probierst Du einfach mal aus und schaust was ein Mantra bei Dir auslöst.
Viel Freude beim Ausprobieren
Liebe Grüsse Tanja
17. April 2023
Liebe Yogis, Yoginis und Leser
Diesen Monat möchte ich Euch gerne etwas über Ruhe und Gelassenheit erzählen.
Oft sind wir im Alltag rundum beschäftigt und es fällt uns nicht immer leicht unseren Modus zu ändern.
Bei Stress setzt der Körper Stresshormone wie Adrenalin und Noradrenalin frei.
Dies kann zu Bluthochdruck, einer Erhöhung des Blutzuckerspiegels, schnellen kräftigen Herzschlag und flachen Atem führen. Weitere Auswirkungen sind Schlafstörungen, Unruhe, Reizbarkeit, Ängste und sozialer Rückzug.
Die Frage stellt sich was hilft gegen Stress und was können wir tun, um dem Stress entgegenzuwirken.
Hilfreich sein können:
- Meditation
- gesunde Ernährung
- genügend Schlaf bis viel Schlaf
- Ziele setzen
- Multitasking vermeiden
- Momente der Stille einplanen
- Meditation
- Bewegung
- Sport ohne Leistungsdruck
- Progressive Muskelentspannung
- Autogenes Training
Nimm Dir die Zeit Dir etwas Gutes zu tun. Du kannst einen Spaziergang im Wald unternehmen.
Der Wald ist sehr gesund und ist ein guter Ort um sich zu erholen. Er stärkt unser Immunsystem. Es gibt vieles zu entdecken; Sinneseindrücke wie der Vogelgesang, die Duftstoffe der Bäume, das Rauschen und die Farbenvielfalt der Blätter. Dadurch entsteht auch ein grösseres Verständnis zur Natur. Dies ist eine Möglichkeit Deine Seele baumeln zu lassen. Distanz zum Alltagsstress gewinnen vielleicht auch durch eine räumliche Distanz.
Das bedeutet täglich für sich Zeit einzuplanen, um diese Momente der Stille beziehungsweise Ruhe zu geniessen. Eine gute Möglichkeit ist das Handy auf die Seite zu legen und stattdessen ein lustiges Buch zu lesen oder in sich zu gehen und somit Selbstfürsorge üben.
Diese Auszeiten und Momente der Achtsamkeit können zu mehr Freude, Zufriedenheit und Klarheit führen und die Lebensqualität verbessern.
Der erste Schritt mag uns vermutlich eher schwer fallen aber der Einsatz lohnt sich.
Ich selbst habe dies in meinem letzten Urlaub in Südfrankreich ausprobiert und fühle mich nach einer Woche sehr entspannt, gelassener, zufriedener und einfach rundum wohl.
Der nächste Schritt ist ganz klar diese Auszeiten noch mehr in unseren Alltag zu integrieren.
Vielleicht probierst Du es mal aus und reflektierst anschliessend Dein Befinden danach, ohne darüber zu werten. Hat sich inzwischen etwas verändert ? Eine weitere Möglichkeit ist Deine Erlebnisse in einem Notiz-oder Tagebuch zu notieren.
Ich wünsche Dir viel Freude damit Dir selbst etwas Gutes zu tun und die Welt einmal anders zu entdecken.
Liebe Grüsse Tanja
6. August 2023
Liebe Yogis, Yoginis und Leser
Diesen Monat möchte ich Euch gerne etwas über Ängste erzählen.
Heute erzählte unsere Yogalehrerin über das Muladhara Chakra und das Urvertrauen
Mula ist in Sanskrit und bedeutet Wurzel, Adhara bedeutet Stütze oder Unterstützung.
Wenn das Chakra blockiert ist, kann dies darauf hinweisen, dass unsere Grundbedürfnisse nicht erfüllt sind.
Dies kann Angst, Unsicherheit, Verwirrung aber auch Suchtverhalten verursachen.
Gleichzeitig sprach mein Lieblingscoach über Ängste, dies sah ich als definitiven Hinweis diese Themen zu
wählen. Angst und Urvertrauen ein Thema dem wir, uns immer wieder stellen dürfen
Wir sehnen uns nach Sicherheit und fürchten uns vor Verlust, dass wir den Boden, unsere Basis verlieren sei dies unser Job, Partner oder unsere Existenz.
Wir haben Angst vor dem Ungewissen, Fehler zu machen, falsche Entscheidungen zu treffen und trauen uns nicht eine Herausforderung anzupacken, weil wir nicht wissen was uns erwartet.
Stress und Druck können ebenfalls Auslöser für unsere Ängste sein.
Erheblichere Angstzustände können auftreten bei Traumas, wenn wir aus der Routine gerissen werden. Angst vor unvertrauten Dingen, einer neuen Umgebung, dem Tod, Krankheit und Gefahren.
Wenn wir nur in diese Zukunftskugel schauen könnten? Würde es uns dann leichter fallen unsere Ängste zu überwinden?
Leider oder vielleicht zu unserem Glück 🍀 können wir das nicht. Fest steht aber wir Menschen denken zu viel und sorgen uns schon bevor der Zustand eingetreten ist. Unüberlegt zu handeln ist nicht ideal. Planen und handeln damit wir gut vorbereitet sind kann uns helfen.
Zuversichtlich in die Zukunft blicken und vertrauen, dass wir den richtigen Weg wählen.
Ein Beispiel:
wenn wir vor einer "Kreuzung" stehen und uns entscheiden sollten.
Mutig in eine Neue Richtung zu schauen und dabei ehrlich zu sich selbst sein. Nicht tun was andere wollen, sondern auf unser Bauchgefühl hören.
Nun wie kann ich das ?
Das geht wieder in die Richtung das Urvertrauen zu stärken.
Aber was ist Urvertrauen ?
Urtrauen ist von der Wahrheit bestimmter Dinge auszugehen. Wenn wir uns selbst vertrauen.
Allgemein entscheiden wir aufgrund unserer bisherigen Erfahrungen. Das Urvertrauen ist ein tieferliegendes Wissen, dass unsere Geschichten tatsächlich gut ausgehen können, dass wir sicher und geliebt sind und manche Enttäuschungen zum Leben dazugehören.
Ein Beispiel:
Als wir noch ganz klein waren haben nahe Bezugspersonen unsere Bedürfnisse erkannt und gestillt. Auch wenn unsere Mutter oder Oma kurz weg war haben wir damals erkannt, dass sie zurückkehrt und sich anschliessend um uns kümmert. Sie hat uns mit Wärme, Geborgenheit und Essen versorgt und uns gepflegt. Die vorübergehende Angst und Wut verschwand und mit der Zeit entstand das Urvertrauen. Die ersten Lebensjahre eines Menschen sind dafür sehr entscheidend.
Was uns langfristig hilft, ist zu reflektieren und die Gründe für den Mangel zu erforschen.
In einer akuten Situation hilft es uns tief ein und auszuatmen. Wenn wir länger aus als einatmen kann dies beruhigend auf unser Nervensystem wirken. Je nachdem können wir den Atem dazwischen kurz anhalten.
Wenn diese akuten Situationen sich anhäufen, empfiehlt es sich einen Therapeuten aufzusuchen. Ansonsten können wir eine kleine Reise in die Vergangenheit unternehmen und uns folgende Fragen stellen:
- An welche Ereignisse in früher Kindheit können wir uns noch erinnern ?
- Wenn etwas aus dem Ruder lief, wie haben unsere Eltern reagiert ?
- Wie haben wir uns damals gefühlt? Evtl. geborgen und aufgehoben oder eher alleine ? Wie sind wir damals mit der Situation umgegangen ?
- Wie gehen wir heute damit um?
- Was sind Deine Bedürfnisse?
- Was macht Dir Spass?
Mit Selbstzweifel sind wir nicht alleine. Es gibt sehr viele Menschen, die unsicher und unzufrieden mit sich und der Lebenssituation sind.
Wenn wir darüber reden können, uns austauschen und dabei erkennen,dass es anderen Menschen ähnlich geht wird vieles erträglicher.
Positive Erlebnisse und Erfahrungen, sei es beim Sport, einem Spaziergang in der Natur, einer Meditation oder Yoga schenken uns noch mehr Zuversicht.
Dabei unterstützend wirken können:
- positive Glaubenssätze, Yoga Nidra, Mantras
- Zeit für sich nehmen, um in sich zu gehen und sich wahr zu nehmen
- Dadurch kannst Du die Grenzen besser erkennen, gelassener werden, Dein Bewusstsein stärken, Ängste überwinden, eine positive Lebenseinstellung gewinnen
Diese schönen Erfahrungen führen zu mehr Urvertrauen. Dein Selbstvertrauen wird gestärkt.
Fazit:
- Vertraue in Dich selbst und Deiner Gefühle.
- Selbstliebe und Fürsorge können Wunden heilen.
Auch wenn mal was schief läuft bringen unsere Erfahrungen im Leben uns weiter, lassen uns wachsen, sofern wir es wollen.
Ein kleiner Trost, unabhängig davon wie unsere eigene Geschichte "die wir schreiben" ausgeht, schlussendlich sind wir es selbst, die uns dafür entscheiden zu handeln. Wir haben die Macht über uns selbst.
Es kann sein, dass wir heute noch nicht dazu bereit sind. Aber ich bin davon überzeugt, dass wir immer wieder an diese Situation herangeführt werden, um zu lernen. Vielleicht sind wir beim nächsten Mal schon etwas besser vorbereitet durch unsere letzte Erfahrung.
Je mehr positive Erfahrungen wir sammeln, desto mehr Zuversicht können wir gewinnen, um unsere Ängste zu überwinden
Ich wünsche Euch dabei viel Kraft und Energie, damit Ihr zuversichtlich in die Zukunft blicken und den Moment geniessen könnt. Damit überwinden wir unsere Ängste und unsere Lebensqualität verbessert sich.
Viele Herzliche und liebe Grüsse
Tanja
Erstelle deine eigene Website mit Webador